Sehfehler

Sehfehler

Sehen und Hören sind die wichtigsten Sinnesorgane,

mit denen wir mit der Umwelt in Verbindung stehen. Die Augen sind nur die Kameras, die die Bilder aufnehmen und auf der Netzhaut abbilden. Von dort werden sie über den Sehnerv über mehrere Stationen dem Gehirn zugeführt. Im Sehzentrum wird uns dann bewusst, was wir sehen.

Scharfe Bilder zu sehen, ist keine Selbstverständlichkeit.

Je nach Genauigkeit der Messung haben fast 3/4 der Menschen einen Sehfehler. Nur ca. 30 % müssen ständig, oder zeitweise eine Korrektur tragen. Anders ist es bei den älteren Menschen, über 45 Jahren braucht fast jeder eine Lesebrille. Die Gründe dafür sind, dass die Elastizität der Augenlinse nachlässt, so dass in der Nähe nicht mehr scharf gesehen werden kann. Anfangs wird das Lesegut in größeren Abständen gehalten und zusätzlich das Licht verstärkt. Schließlich führt kein Weg an einer Lesebrille vorbei.

Die Augenfehler werden durch das Längenwachstum bestimmt. Bei zu lang geratenen Augen sprechen wir von Kurzsichtigkeit (Myopie), wobei 1 mm zu lang bereits ca. -3 Dpt ausmachen. Zu kurze Augen sind weitsichtig (Hyperopie). Der Brennpunkt liegt virtuell hinter der Netzhaut. Die Kinder sind überwiegend weitsichtig. Durch Wachstum des Körpers verlängern sich auch die Augen und werden, soweit der Längenwachstum und die Hyperopie übereinstimmen, rechtsichtig. Bei vielen Menschen ist die Hornhaut unterschiedlich gekrümmt. Diese Radiendifferenzen werden mit entsprechenden Gläsern korrigiert.

Wir haben 12 Augenmuskeln, 6 an jedem Auge. Wenn wir in die Ferne schauen, ohne ein Objekt anzusehen, sollten die optischen Achsen parallel stehen bleiben. Weichen sie von der O Stellung ab, haben wir es mit einem Winkelfehler zu tun.

Sofern keine entsprechenden Beschwerden vorliegen, besteht kein Handlungsbedarf. Wir stellen häufig sog. asthenoptische Beschwerden (Kopfschmerzen, Migräne, Lichtempfindlichkeiten) usw. fest, die mit prismatischen Gläsern korrigiert werden könnten.

Ist eine operative Winkelkorrektion notwendig, sollte vor einer OP eine Brille mit Prismen-Gläser getragen werden, die die Fehlstellung ausgleicht. Erst wenn die Stabilität erreicht ist, sollte operiert werden.

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